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Autonews 3, Themenseite Schadstoffe


Elektroautos, Abgasemissionen, Feinstaubpartikel, Biodiesel

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Norwegen das Elektroauto Paradies

Norwegen Flagge Auf nur etwas über 5 Millionen Einwohner kommen über 32.000 Elektroautos. In Deutschland sind es bei über 80 Millionen Einwohner lediglich etwas über 12.000.

Die vielen Elektrofahrzeuge kommen von der kosequenten Förderung durch den Staat:
Beim Autokauf fallen weder die 25% MwSt noch die dort übliche "Autokauf Sondersteuer an. Der Strompreis liegt in Norwegen lediglich bei 5 Cent, deshalb können die E-Autos kostenlos an den Ladestationen aufgeladen werden. Eine Stromabrechnung würde sich nicht rentieren. Dazu kommen noch: Nutzung der Busspur (was mittlerweile zu Staus auf der Spur führt), und keine Mout Gebühr in Städten.

Das Beispiel zeigt, dass die gezielte Förderung die Zulassungszahlen von Elektroautos steigen lässt.


Abgasemissionen, Schadstoffe, Feinstaubpartikel

Hier ist die gesamte Übersicht aller Autonews

Moderne Benzinmotoren emittieren mehr Feinstaub als Diesel.
Durch eine EU Ausnahmeregelung werden die Umweltzonen nutzlos.

Schadstoff Diagram

Bei der Entwicklung von möglichst Verbrauchsarmen Ottomotoren, nutzen die Fahrzeughersteller immer mehr die Benzindirekteinspritzung. Jedoch entstehen bei der Verbrennung ein vielfaches von winzigen Russpartikeln, als bei einem Dieselmotor.

Während der Russpartikelausstoss beim Diesel durch die verschiedenen Abgasnormen in Stufen, immer weiter reduziert wurde, hat die Lobby der Automobilhersteller, bei der EU „gute“ Arbeit für Benzinmotoren mit Direkteinspritzung geleistet.

Zur Zeit gilt die Abgasnorm Euro 5 für Dieselmotoren, die einen Partikelausstoss von 5 mg/km bei höchstens 600 Milliarden Partikeln begrenzt. Wenn man bedenkt, dass die Mediziner warnen, dass schon ein einziger Partikel Lungenkrebs verursachen kann, ist das schon noch eine beträchtliche Menge.

Schadstoff Diagram Leider entstehen bei Benzindirekteinspritzern erheblich höhere Partikel Emissionen. So sagt Reinhard Kolke, Leiter des ADAC-Technik-Zentrums (Zitat): "Im Vergleich zum besten Dieselfahrzeug sind die Emissionen eines Benzindirekteinspritzerfahrzeuges im ungünstigsten Fall um bis zu 10.000-fach höher. Diese Benzindirekteinspritzer sind damit natürlich deutlich gesundheitsschädlicher als ein moderner Diesel mit entsprechend niedrigen Emissionen."

Aber anstatt die Fahrzeughersteller ihre Fahrzeuge nun mit den recht Preisgünstigen und bewährten Partikelfiltern auszurüsten, hat man lieber bei der EU eine Ausnahmeregelung ausgehandelt. Diese gewährt ihnen die 10 fache Partikel Menge der Euro Norm bis 2017!

Dies führt jedoch alle Massnahmen zur Feinstaubverringerung ad absurdum. In vielen Umweltzonen dürfen Dieselfahrzeuge ohne grüne Plakette nicht mehr fahren, während Benzindirekteinspritzer, die ein vielfaches an Schadstoffen ausstossen, eine grüne Plakette bekommen.

Es wird also die Gewinnmaximierung der Autohersteller über die Gesundheit der Bürger gestellt!

Hier ist die Diskussion im Autoforum zu dem Thema Benzindirekteinspritzer.


Biokraftstoffe

Biodiesel Kraftstoff und Recycling aus Lebensmittelfett

Biodiesel Logo

Die Idee von Biokraftstoffen ist, die Umwelt nur so mit viel Abgasemissionen wie z.B. CO2 zu belasten, wie die Pflanzen zuvor bei ihrem Wachstum aus der Umwelt gebunden haben.
Biodiesel wird in Europa meist aus Raps Pflanzen hergestellt. Riesige Raps Felder sind so auschliesslich zur Energie Gewinnung entstanden, die so der Nahrungsmittel Produktion nicht mehr zu Verfügung stehen. Da heute noch über 8 Millionen Menschen an Hunger sterben, ist diese Praxis mehr als bedenklich.

Raps Schoten
Raps Schoten

Was liegt da näher, als das Pflanzenfett zumindest doppelt zu nutzen. Mit recht einfacher Technik kann aus benutzten Pflanzenfett, Frittieröl, oder anderen Lebensmitteln Biodiesel hergestellt werden. Während sich einzelne Tüftler selbst Zentrifugen gebastelt haben, sollte man die Aufbereitung zum Biokraftstoff doch lieber den Profis überlassen. So gibt es Unternehmen die sich auf die Speiseresteentsorgung aus Gastronomie, Handel und Industrie spezialisiert haben. Sie können daraus hochwertigen Biodieselkraftstoff herstellen und selbst die Feststoffe noch als Dünger, Strom oder Wärme nutzen.

Speisereste, Frittieröl usw. nicht sinnlos Entsorgen, sondern das kluge Aufbereiten und die Rückgewinnung der Energie sollte heute selbstverständlich sein! Der Umwelt zu liebe!



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