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Fahrzeug Neuzulassungen und Halterwechsel 2015

Diagram

Das Kraftfahrt Bundesamt hat die Fahrzeug Statistiken von 2015 bekannt gegeben.

Demnach sind 3.742.500 Pkw neu Zugelassen worden, +6,4% mehr als im Vorjahr.
Alle Autohersteller des Jahres haben zugelegt! Am meisten haben 2015 folgende Hersteller gewonnen: Ford (+7,5 %), Mercedes (+5,2 %), Opel (+4,7 %), VW (+4,4 %), BMW (+4,3 %) und Audi mit (+3,7 %).

Verlierer gibt es 2015 keine.
Gebrauchtfahrzeuge wechselten über 8.200.000 Millionen mal den Besitzer, dass sind 3,7% mehr als im Vorjahr.

2015 wurden wieder nur 1,7% Fahrzeuge mit alternativen Antrieben neu zugelassen.

Bei Neuanmeldungen oder Ummeldungen, wird bei den Straßenverkehrs Ämtern besonders gern der Service des Wunschkennzeichen in Anspruch genommen. So kann man im Internet die Verfügbarkeit einer bestimmten Buchstaben und Zahlenkombination Abfragen und Reservieren.


Das neue Energie Label für Autos sorgt für Ärger

Ernergieklasse

Für Autos wird ein neues Energie Label eingeführt, wie es bei Elektrogeräten bereits bekannt ist. Der Kunde soll auf einen Blick erkennen, wie klimafreundlich das Auto ist. Die Energieeffizienzklasse berechnet sich aus dem CO2 Austoss pro Kilometer und dem Gewicht.
Dies führt dazu, dass ein kleines leichtes Auto mit einem CO2-Ausstoß von 110 Gramm je Kilometer, in die gleiche Klasse wie ein schwerer Geländewagen mit einem CO2-Ausstoß von 195 Gramm kommt.
Das die ganze Einteilung natürlich ad absurdum. Automobilverbände sprechen von einer Mogelpackung und einer Täuschung des Verbrauchers. Aber auch aus Frankreich und Italien kommt Protest. So wird unterstellt, dass deutsche Autohersteller mit ihren schweren Fahrzeugen, sich einen Vorteil verschaffen wollen. Sogar von einer "lügenhaften Kennzeichnung" ist die Rede.

Nur die deutschen Autohersteller sind sehr zufrieden mit dieser Berechnung. Wen wunderts? Der Ärger mit der EU wird jedoch kommen.


Automobilhersteller Saab ist vorerst gerettet

Der Automobilhersteller Saab konnte die Pleite noch gerade abwenden. Das seit 1947 Pkws bauende Unternehmen, konnte die Löhne seiner 3700 Beschäftigten nicht mehr zahlen.

Der Fahrzeugverkauf in 2010 soll um 28% zurück gegangen sein und so wurde lt. "Handelsblatt" ein minus von 340 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Produktion stand still, da die Verhandlungen um eine Stundung der Aussenstände mit den Teilelieferanten fehl schlug und diese die Lieferungen einstellten.
Zunächst konnte Saab einen Kredit über 25 Millionen Euro aufnehmen. Durch den Verkauf von 50% der eigenen Fabrikanlagen und die Bestellung eines chinesischen Kunden über 580 Fahrzeuge, konnte 66 Millionen Euro frisches Kapital eingespült werden. Damit konnte die Produktion wieder aufgenommen werden.

Mit dem chinesisch - chinesische Konsortium namens National Electric Vehicle Sweden (NEVS) konnte mittlerweile Investor gefunden werden, was die seit Anfang Dezember 2013 Produktion des neuen Saab 9-3 zu Folge hat.
Ab Januar 2014 soll dann das Elektroauto Saab 9-3 e-Power produziert werden.

Update 10.2014

Nachdem das chinesische Konsortium National Electric Vehicle Sweden als Eigner eingestiegen ist, steht die Autoproduktion im schwedischen Trollhättan nun seit Mai wieder still.
155 Mitarbeiter von 550 mussten im September das Unternehmen verlassen. Das Konsortium Nevs schuldet den Zulieferern mittlerweile 55 Millionen Euro.
Ein Schwedisches Gericht hat nun eine Reorganisierung bis Ende November genehmigt.
Wie der Präsident des Autokonsortium Mattias Bergman mitteilte, ist man in Kooperationsverhandlungen mit zwei großen Automobilherstellern. Als zweite Möglichkeit könnte Saab Auftragsarbeiten anderer Hersteller übernehmen.

Update 03.2016

Seit 2014 steht die Produktion still, aber für 2017 steht ein Grossauftrag für E-Autos aus China an.

Mittlerweile sind 5 ehemalige Vorstände und Aufsichtsräte angeklagt worden. Sie sollen mit fingierten Rechnungen ca. 3,5 Millionen Euro unterschlagen haben.



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