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Fahrzeug Neuzulassungen und Halterwechsel 2011

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Das Kraftfahrt Bundesamt hat die Fahrzeug Statistiken von 2011 bekannt gegeben.
Demnach sind 3,17 Millionen Pkw neu Zugelassen worden, 257.000 mehr als 2010. Besonders der Marktführer VW konnte nochmals eine Steigerung um 11,9 % verzeichnen.

Unter den "Nobel" Marken liegt BMW mit Plus 11,5 % vor Audi mit 10,5 % Zuwachs. Mercedes konnte sich nur um 1,6 % gegenüber 2010 verbessern.
Die Zulassung von Öko Umweltautos ist leider sehr gering. So sind nur 2154 Elektro und 12621 Hybrid Kraftfahrzeuge neu angemeldet worden.

Der Gebrauchtwagenmarkt konnte mit 7.723.065 Halterwechsel einen Zuwachs um 5,7 % feststellen.

Bei Neuanmeldungen oder Ummeldungen, wird bei den Straßenverkehrs Ämtern besonders gern der Service des Wunschkennzeichen in Anspruch genommen. So kann man im Internet die Verfügbarkeit einer bestimmten Buchstaben und Zahlenkombination Abfragen und Reservieren.


Das neue Energie Label für Autos sorgt für Ärger

Ernergieklasse

Für Autos wird ein neues Energie Label eingeführt, wie es bei Elektrogeräten bereits bekannt ist. Der Kunde soll auf einen Blick erkennen, wie klimafreundlich das Auto ist. Die Energieeffizienzklasse berechnet sich aus dem CO2 Austoss pro Kilometer und dem Gewicht.
Dies führt dazu, dass ein kleines leichtes Auto mit einem CO2-Ausstoß von 110 Gramm je Kilometer, in die gleiche Klasse wie ein schwerer Geländewagen mit einem CO2-Ausstoß von 195 Gramm kommt.
Das die ganze Einteilung natürlich ad absurdum. Automobilverbände sprechen von einer Mogelpackung und einer Täuschung des Verbrauchers. Aber auch aus Frankreich und Italien kommt Protest. So wird unterstellt, dass deutsche Autohersteller mit ihren schweren Fahrzeugen, sich einen Vorteil verschaffen wollen. Sogar von einer "lügenhaften Kennzeichnung" ist die Rede.

Nur die deutschen Autohersteller sind sehr zufrieden mit dieser Berechnung. Wen wunderts? Der Ärger mit der EU wird jedoch kommen.


Automobilhersteller Saab knapp vor der Insolvenz

Der Automobilhersteller Saab konnte die Pleite noch gerade abwenden. Das seit 1947 Pkw's bauende Unternehmen, konnte die Löhne seiner 3700 Beschäftigten nicht mehr zahlen.

Der Fahrzeugverkauf in 2010 soll um 28% zurück gegangen sein und so wurde lt. "Handelsblatt" ein minus von 340 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Produktion stand still, da die Verhandlungen um eine Stundung der Aussenstände mit den Teilelieferanten fehl schlug und diese die Lieferungen einstellten.
Zunächst konnte Saab einen Kredit über 25 Millionen Euro aufnehmen. Durch den Verkauf von 50% der eigenen Fabrikanlagen und die Bestellung eines chinesischen Kunden über 580 Fahrzeuge, konnte 66 Millionen Euro frisches Kapital eingespült werden. Damit konnte die Produktion wieder aufgenommen werden.
Mit einem chinesischen Autogroßhändler und der Autohersteller Zhejiang Youngman Lotus konnten mittlerweile Partnerschaftsverträge unterzeichnet werden, was die Bereitstellung von 245 Millionen Euro zu Folge hat.
Den Neuanfang will Saab mit drei neuen Modellen meistern.